Protokoll Januar 2026

18. Sitzung Sanierungsbeirat

Billstedt-Zentrum

 

Kultur Palast Hamburg (KPH), Öjendorfer Weg 30a, 22111 Hamburg

Mittwoch, 28. Januar 2026, 18.30 – 19.50 Uhr

 

– Ergebnisprotokoll –

Tagesordnung

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Tagesordnung
  2. Umgestaltung Billstedter Marktplatz und Fußgängerzone Möllner Landstraße – Vorstellung und Erörterung des aktuellen Planungsstandes
  3. Antrag auf Mittel aus dem Verfügungsfonds (Mittelstand 10.000 Euro)
  4. Aktuelles aus dem Quartier und Sonstiges
  5. Verabschiedung

 

1. Begrüßung und Tagesordnung

Frau Sahin begrüßt die anwesenden Mitglieder und Gäste herzlich zur 18. Sitzung des Sanierungsbeirates Billstedt-Zentrum. Ganz besonders begrüßt Frau Sahin das Büro WES LandschaftsArchitektur GmbH, Hamburg mit Herrn Rödding (Geschäftsführender Gesellschafter), Frau Stöhr und Herrn Prifling (Projektleitung für das Projekt Umgestaltung Billstedter Marktplatz und Fußgängerzone Möllner Landstraße) sowie als Projektmitarbeiterin Frau Eckert. Es sind zunächst acht, später neun Beiratsmitglieder anwesend. Damit ist der Sanierungsbeirat nicht abstimmungsberechtigt. Die Tagesordnung wird wie vorgeschlagen angenommen.

Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer begrüßt die anwesenden Mitglieder und Gäste ebenfalls ganz herzlich und wünscht allen Anwesenden eine informative, spannende und konstruktive Veranstaltung. Herr Neubauer erläutert, dass die Umgestaltung des Billstedter Marktplatzes und der Fußgängerzone Möllner Landstraße ein Schlüsselprojekt der Gebietsentwicklung im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) im Fördergebiet Billstedt-Zentrum darstellt. Der zentrale Platz mit den stadträumlichen Bezügen zur Billstedter Hauptstraße im Westen (‚Piazza‘) bzw. zur Reclamstraße im Osten ist in die Jahre gekommen und soll in funktionaler, ökologischer und gestalterischer Hinsicht zeitgemäß überarbeitet werden. Ziel ist dabei auch, für den Billstedter Wochenmarkt durch den Umbau verbesserte Standortbedingungen zu schaffen. Anschließend führt Frau Sahin durch die heutige Sitzung.

 

2. Umgestaltung des Billstedter Marktplatzes und der Fußgängerzone Möllner Landstraße – Vorstellung und Erörterung des aktuellen Planungsstandes

Herr Prifling erläutert den aktuellen Planungsstand und gibt einen Überblick über die nächsten Schritte:

  • WES Hamburg hat die Planung unter die Leitidee „Das Beste für die Menschen“. In sieben Kapiteln. Billstedt. Für den Raum wurde ein neues Raumkonzept entwickelt, unterteilt in sieben unterschiedliche Teilräume. In den letzten Monaten wurde der Entwurf intensiv weiterentwickelt (Leistungsphase 3 gemäß HOAI) und Anregungen (u.a. aus der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und weiterer Akteure) aufgenommen und integriert.
  • Der Marktplatz (Kapitel 1) bleibt echter Marktplatz und wird einladend, hell und mit gut begehbarer Oberfläche, in großformatiger Pflasterung gestaltet. Die neuen Baumpflanzungen rahmen den Platz ein. Die zwei Baumreihen entstehen nahezu exakt an den derzeitigen Baumstandorten, die Baumsubstrate werden miteinander verbunden. Die ursprünglich vorgesehene dritte Baumreihe entfällt, u.a. auch um großzügig Raum für den Wochenmarkt zu lassen. Unter den Bäumen finden sich Sitzgelegenheiten. Baumneupflanzungen auf dem Marktplatz werden sog. ‚Klimabäume‘ (Zürgelbaum). Im Nord-Westen zum Öjendorfer Weg hin entsteht die Eventfläche, die sich auch parallel zum Marktgeschehen auf dem Marktplatz bespielen lässt.
  • Die Planungen sehen vor, dass die ‚Piazza‘ als westliches Entree mit einem großen Wasserbecken mit umlaufender Sitzmöglichkeit gestaltet werden soll (Kapitel 2). Es sind großzügig Flächen für Außengastronomie vorgesehen. Zusätzlich sind kleine, punktuell, zum Wasserbecken angeordnete Sitzbänke vorgesehen.
  • Anschließend in Richtung Osten werden sich entlang der Fußgängerzone verschiedene Orte zum Aufenthalt und Verweilen abwechseln. Ein als Loungemöbel gestaltetes geschwungenes Sofa und großformatige Pflasterung, als „Platz im Platz“ strukturiert, bilden die „Lounge Billstedt Center“ (Kapitel 3). Östlich, als Übergang zum Marktplatz schließt sich das Intermezzo (Kapitel 4) an. Der Bodenbelag greift gestalterisch eine wassergebundene Decke auf, ist aber als befestigte und trotzdem wasserdurchlässige Fläche konzipiert.
  • Weiter in Richtung Osten (Kapitel 5) soll ein zusätzlicher Wohlfühlraum, der zum Verweilen einlädt (geschwungene Sitzbank mit Holzauflage), entstehen. Im östlichen Bereich der Möllner Landstraße (Kapitel 6) ist ein sich gegenseitig befruchtendes Gegenüber aus Geschäften und Wohnen vorgesehen. Die südliche Wohnseite soll mit einer einladenden, grünen Vorzone, die sich mäandernd in die Wegeführung integriert und als „Das heitere Grün“ postuliert wird, aufgewertet werden. Sitzmöbel mit Armlehnen nehmen Bezug auf die westliche Seite des Planungsraums und greifen das Motiv des Verweilens auf.
  • Am östlichen Ende der Fußgängerzone (Kapitel 7) entstehen ebenfalls einladende Sitzgelegenheiten und betonen so die östliche Eingangssituation in den Billstedter Zentrumsbereich. Die Abgrenzung zum Knotenpunkt Reclamstraße/Möllner Landstraße ist durch herausnehmbare Poller gewährleistet.
  • Ein durchgehender Belag aus hellem Betonwerkstein, locker gesetzte Bäume, runde Pflanzinseln mit Gräsern und blühenden Stauden und Sitz- und Spielelemente gliedern den Raum.
  • Angestrebt wird eine höchstmögliche Entsiegelung durch große kreisrunde Pflanzinseln und wassergebundene Decken zur Versickerung von Regenwasser. Unterirdische Rigolen sollen Regenwasser in versickerungsfähige Bereiche weiterleiten. Eine gute Klimaresilienz ist unter Berücksichtigung zukünftig wahrscheinlich verstärkt auftretender Starkregen- und/oder Hitzeereignisse von besonderer Bedeutung.
  • Mit dem Pflanzkonzept soll eine große Biodiversität in der Fläche und im Raum erreicht werden. Es wird bei den Neupflanzungen daher speziell auf klimaangepasste Baumarten geachtet; Auf dem Marktplatz werden nahezu ausschließlich Zürgelbäume, in der Fußgängerzone eine Mischung aus Zerreichen, Grün-Eschen, Schnurbäumen, dem Rotahorn und New-Horizon-Ulmen gepflanzt.
  • Die Pflanzflächen unterhalb der Bäume sind in drei unterschiedlichen Modulen konzipiert: Modul A ist sehr pflegeleicht, es werden Stauden, Gräser und Farne gepflanzt, die schwerpunktmäßig im Frühling blühen; Modul B weist ein absolutes Pflegeminimum auf, es werden insbesondere dauerhaft grüne Bepflanzungen gewählt; Modul C ist ebenfalls pflegeleicht und setzt die Blühschwerpunkte insbesondere im Sommer und Herbst. Alle drei Module sind im gesamten Bereich der Fußgängerzone (nicht auf der Marktplatzfläche!) verteilt.
  • Es gibt schwerpunkthaft zwei Typen der Möblierung; Bänke als Doppel- oder Einzelsitzer mit und ohne Armlehnen sowie langgeschwungene Sitzbänke in Loungeoptik.
  • Im Westen auf der ‚Piazza‘ sowie im östlichen Bereich der Fußgängerzone werden verschiedene Bewegungs- bzw. Spielgeräte für alle Altersgruppen geschaffen, im Osten insbesondere für Kinder und Seniorinnen und Senioren.
  • Zur Barrierefreiheit und als Orientierungsunterstützung wird der gesamte Planungsraum mit einem taktilen und visuellen Leitsystem ausgestattet.
  • Zur Ableitung von Regenwasser ist ein Entwässerungssystem in drei Stufen vorgesehen: Mulden- und Flächenversickerung, eine Versickerung über unterirdische Rigolen sowie ein Anschluss an die öffentliche Regenwasserkanalisation.
  • Derzeit ist eine Realisierung in vier Bauabschnitten (BA) vorgesehen: Der 1. Bauabschnitt umfasst den Marktplatz, der 2. BA den Bereich der ‚Piazza‘ bis angrenzend an die Marktplatzfläche und der dritte und vierte Bauabschnitt schließen sich dann jeweils östlich in der Fußgängerzone an. Ein Baubeginn ist noch im vierten Quartal 2026 vorgesehen.

Zum Bericht von Herrn Prifling gibt es folgende Nachfragen/Anmerkungen:

  • Herr Imholz kritisiert, dass in die vorgestellten Pläne keine zweite Baumreihe auf dem Marktplatz auf der Seite in Richtung Billstedt Center aufgenommen wurde. Die Ergänzung um eine zweite Baumreihe nahe des Billstedt Centers sei ein wichtiger Aspekt in der Jury-Sitzung des Wettbewerbs am 20. September 2023 für die Kürung des Entwurfs von WES gewesen. Auch da die Anzahl der Händlerinnen und Händler auf dem Markt sich stetig verringere, sei die Gestaltung der Marktplatzfläche ausschließlich für die Wochenmarktbelange kritisch zu sehen. Dazu erläutert Herr Prifling, dass – wie seinerzeit vereinbart – eine weitere Baumreihe intensiv geprüft wurde. Diese würde jedoch zu einer deutlich verringerten Fläche für den Wochenmarkt führen und damit dem Ziel verbesserter Standortbedingungen für den Markt diametral gegenüberstehen. Die auf dem Marktplatz geplanten Zürgelbäume werden jedoch für einen hohen Deckungsgrad der Kronen und somit für einen „grünen Charakter“ des Marktplatzes sorgen. Darüber hinaus verweist Herr Prifling darauf, dass die Bäume bereits bei der Pflanzung einen Stammumfang von 30 bis 35 Zentimeter haben sowie auf die zwischen den Bäumen zahlreich vorgesehenen Sitzmöglichkeiten. Herr Neubauer betont ebenfalls ausdrücklich den umfangreichen Prüfvorgang bzgl. der von Herrn Imholz angesprochenen weiteren Baumreihe. Als Ergebnis der Abwägung werden verbesserter Standortbedingungen des Wochenmarktes prioritär vor einer weiteren Baumreihe beurteilt. Des Weiteren verweist Herr Neubauer darauf, dass der Billstedter Wochenmarkt der größte Markt im Bezirk Hamburg-Mitte ist und andere Märkte mitfinanziert.
  • Herr Dahlgaard kritisiert, dass es nach Umbau untersagt sein wird, auch außerhalb von Markttagen den Marktplatz und die Fußgängerzone mit dem Fahrrad zu befahren. Herr Neubauer erläutert, dass die entsprechende Vorgabe von Seiten der Straßenverkehrsbehörde Billstedt / PK 42 erfolgte.Herr Bechthold äußert dazu, dass es bisher nie Probleme zwischen Fußgängerinnen und Fußgängern und Radfahrenden gab, daher sollte das Radfahren auch nach dem Umbau wieder möglich sein.
  • Der Vertreter der HANSA Baugenossenschaft im Sanierungsbeirat bedankt sich ausdrücklich für den informativen Vortrag und lobt die vorgestellte Planung. Des Weiteren betont er, dass gerade an einem Ort wie Billstedt in höherwertige Materialien investiert werden sollte, um einen ansprechend gestalteten Stadtplatz zu schaffen. Die vorgestellten Sitzmöglichkeiten in Holzhaptik begrüßt der Vertreter der HANSA Baugenossenschaft ausdrücklich. In diesem Zusammenhang weist er auf die nördlich des Marktplatzes anschließende Fläche am Öjendorfer Weg gegenüber dem Eingang zur Kath. Schule und besonders auf die dort bestehenden Sitzmöglichkeiten hin. Auch wenn der Bereich außerhalb der vorgestellten Planungsfläche liege, sollte dieser ebenfalls betrachtet und möglichst neu gestaltet werden. Darüber hinaus verweist der Vertreter der HANSA Baugenossenschaft darauf, dass eine intensive und kontinuierliche Wartung und Pflege nach erfolgtem Umbau bereits jetzt verbindlich geregelt werden müsse.
  • Auf Anregung von Herrn Neuling sichert Herr Prifling zu, den Einbau einer Federwippe ( Wackelpferdchen) als Spielmöglichkeit für kleinere Kinder zu prüfen.
  • Frau Hellenbach erläutert auf Nachfrage von Herrn Bechthold, dass derzeit kein Termin für einen Abriss der Fußgängerbrücke über die Billstedter Hauptstraße besteht. Mit den Eigentümern der an die Brücke angrenzenden Gebäude konnten sehr gute Lösungen für alternative Zugangsmöglichkeiten entwickelt werden. Ein Abriss liegt jedoch in der Zuständigkeit des Landesbetriebes Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG), der derzeit andere Projekte prioritär verfolgt.
  • Herr Langsdorff lobt die vorgestellte Planung ausdrücklich. Zur Thematik Radfahren äußert Herr Langsdorff, dass das Billstedt Center auch gerne mehr Fahrradfahrende begrüßen würde, jedoch die heutigen Fahrradabstellbügel bei Weitem nicht ausgelastet seien.
  • Herr Prifling erläutert auf Nachfrage, dass die im nördlichen Bereich des Marktplatzes geplante, ca. 250 Quadratmeter große Eventfläche mit den für Veranstaltungen etc. erforderlichen Anschlüssen versehen wird.
  • Frau Hellenbach erläutert auf die Anregung der Schaffung einer öffentlichen Toilettenanlage, dass die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) Mittel für den Neubau von öffentlichen Toilettenanlage bereitstellen müsste, betrieben würden diese von der Stadtreinigung Hamburg bzw. diese würde diese verpachten. Mittel für einen Neubau könnten u.U. eingeworben werden, jedoch könnte die BUKEA keine zusätzlichen Mittel für die Unterhaltung bereitstellen, was einem Baustopp für neue Toilettenanlagen gleicht. Herr Neuling regt an, die Toilettenanlage der Markthändlerinnen und Markthändler außerhalb der Marktzeit für die Allgemeinheit freizugeben. Dazu erläutert Frau Six im Namen des Fachamtes Verbraucherschutz des Bezirksamtes Hamburg-Mitte, dass als Folge einer früheren öffentlichen Zugänglichkeit die Toilettenanlagen sehr stark verschmutzt waren, weswegen man davon wieder Abstand genommen habe und eine erneute Öffnung nicht beabsichtige.
  • Herr Prifling erläutert auf Nachfrage, dass zu Beginn der Planungen mehr als der eine Wasserspiegel auf der ‚Piazza‘ vorgesehen war. Dies aber u.a. aus Kostengründen nicht weiter verfolgt werden konnte.
  • Auf Anregung eines Gastes sichert Frau Große zu, für die Aufstellung eines Trinkwasserspenders erneut zu versuchen, die entsprechenden Mittel einzuwerben.
  • Mehrere Anwesende wünschen, eine Vorrichtung / Bodenhülse für die Aufstellung eines Weihnachtsbaumes o.ä. auf dem Marktplatz in die Planung zu integrieren. Frau Große sichert zu, die Anregung aufzunehmen.
  • Auf die Anregung von Herrn Imholz erläutert Frau Hellenbach, dass die Planung großzügig Bereiche für Außengastronomieflächen gastronomischer Betriebe vorsieht. In diesem Zusammenhang verweist Frau Hellenbach darauf, dass die Bereitstellung von potenziellen Außengastronomieflächen die Gastronomie nicht von der Pflicht der Beantragung entsprechender Sondernutzungsgenehmigungen entbinde.
  • Herr Langsdorff gibt zu bedenken, dass in den letzten Jahren vermehrt Weihnachtsmärkte etc. Ziel von Anschlägen mit Fahrzeugen wurden und regt daher an, die Zugangsmöglichkeiten, z.B. durch Poller, zu erschweren. Herr Prifling erklärt dazu, dass die Planung nochmals dahingehend geprüft werden könnte. Ein Standort einer solchen Sicherheitsanlage mit geläufigem Abstand zur nächsten Straße liegt jedoch außerhalb der Plangrenze.

 

3. Antrag auf Mittel aus dem Verfügungsfonds

Im Jahr 2026 stehen erneut 10.000 Euro Verfügungsfonds-Mittel für anteilige Projektförderungen für kleinere, in sich abgeschlossene Maßnahmen und Projekte im Sanierungsgebiet Billstedt-Zentrum zur Verfügung. Gefördert werden können Projekte (ohne Folgekosten), die den Sanierungszielen dienen. Förderfähig sind insbesondere Projekte, die Selbsthilfe und Eigenverantwortung fördern, nachbarschaftliche Kontakte stärken, Begegnungen ermöglichen und Netzwerke stärken.

Der Sanierungsbeirat ist nicht abstimmungsberechtigt. Der vorliegende Antrag wird dennoch vorgestellt und erörtert und die anwesenden Mitglieder und Gäste geben Ihr Votum ab. Im Vorfeld der Sitzung hatten sich Beiratsmitglieder entschuldigt und ihr Abstimmungsverhalten gegenüber der Geschäftsstelle mitgeteilt. Darüber hinaus wurden im Nachgang der Sitzung weitere Abstimmungsvoten bei einzelnen Beiratsmitgliedern durch die Geschäftsstelle eingeholt. Diese sind im untenstehenden Ergebnis mit eingerechnet.

Antrag 01/2026: Billstedter Ramadan-Kalender 2026 (Unternehmer ohne Grenzen e.V.)

Der Billstedter Ramadan-Kalender 2026 stellt 28 Angebote und Aktionen verschiedener Geschäfte und Läden im Billstedter Zentrum vor. Geplant ist, diese Angebote in einem gestalteten Kalender – ähnlich wie ein Adventskalender – zu sammeln, 1000 Exemplare zu drucken und im Stadtteil zu verteilen. Zusätzlich wird der Ramadan-Kalender online über einen QR-Code zur Verfügung gestellt, im Zeitraum vom 19. Februar bis 18. März 2026. Ziel ist es, die Vielfalt der lokalen Läden sichtbar und die Menschen im Stadtteil auf bestehende Angebote aufmerksam zu machen. Das Billstedter Zentrum ist ein lebendiger Standort mit vielen unterschiedlichen Geschäften. Der Ramadan-Kalender stärkt das lokale Marketing – sowohl für die beteiligten Betriebe als auch für den Stadtteil insgesamt. Durch die gemeinsame Aktion werden die Geschäfte im Zentrum sichtbarer beworben, ihre Angebote klarer kommuniziert und neue Kundinnen und Kunden angesprochen. Das Projekt unterstützt damit direkt die lokale Ökonomie, insbesondere kleinere Läden, und trägt dazu bei, Kaufkraft im Stadtteil zu halten. Außerdem zeigt der Kalender die Vielfalt des Billstedter Zentrums nach außen und schafft ein positives Bild des Standorts.

Die beantragte Summe auf Mittel aus dem Verfügungsfonds beträgt 800,00 Euro (Förderung: 50,00 %).

Über den Antrag stimmen die Mitglieder und Gäste wie folgt ab:

11 Ja-Stimmen, davon 9 Beiratsmitglieder, von denen 1 Partei (DIE GRÜNEN)

1 Nein-Stimme eines anwesenden Beiratsmitglieds (CDU)

3 Enthaltungen, davon 2 anwesender Beiratsmitglieder

Der Antrag ist damit angenommen.

 

4. Aktuelles aus dem Quartier und Sonstiges

Aktueller Stand Sanierung Gebäude Lorenzenweg 2: Auf Nachfrage von Herrn Rönfeldt erläutert Frau Hellenbach, dass das Gebäude begutachtet und als sanierungsfähig beurteilt wurde. Die Mittel für die Sanierung werden derzeit eingeworben. Als erster Schritt soll zeitnah mit der Schimmelbeseitigung im Keller begonnen werden. Herr Dahlgaard bittet darum, das Thema Sanierung Lorenzenweg 2 als Tagesordnungspunkt in der nächsten Sitzung des Sanierungsbeirates Billstedt-Zentrum zu behandeln.

 

5. Verabschiedung

Frau Sahin bedankt sich bei den Anwesenden für das Interesse und die Diskussion sowie für Nachfragen, Hinweise, Kommentare und Anregungen und schließt die Sanierungsbeiratssitzung um 19.50 Uhr. Die nächste Sitzung ist noch nicht terminiert. Sobald ein Termin feststeht, werden die Beiratsmitglieder und weitere Interessierte informiert.

 

plankontor Stadt & Gesellschaft GmbH                                                                          Bezirksamt Hamburg-Mitte /

im Auftrag des Fachamtes Stadt- und Landschaftsplanung                                        Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung

Michael Schöndienst                                                                                                             Angela Hellenbach

 

Hamburg, 10. Februar 2026